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Heinrichs, Johannes.

Die Logik des europäischen Traums.

Eine systemtheoretische Vision.
2014. 225 S. 19,50 Euro. 14,8 x 21 cm. 978-3-89665-641-4.
(Edition Johannes Heinrichs Bd. 1)

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Johannes Heinrichs, der Urheber der Reflexions-Systemtheorie des Sozialen, wendet seine friedlich-revolutionäre Demokratietheorie in diesem Buch auf Europa an: Die mögliche, nein notwendige aktuelle Vorbildfunktion Europa liegt in der heute fälligen, sprunghaften Weiterbildung der Demokratie selbst. Statt eines Einheitsparlamentes, dessen Abgeordnete für alles und nichts gewählt werden, brauchen wir bereichsspezifische Wahlen für jede der großen Systemebenen Wirtschaft, Politik im engeren Sinne, Kultur und Grundwerte.


Nach der finsteren Epoche der europäischen Bruderkriege, die sich in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu den Weltkriegen auswuchsen, begann die "europäische Gemeinschaft" als Friedensprojekt mit ebenfalls weltweiter Ausstrahlung. Der bloße Friedens- und Verständigungsgedanke allein genügt jedoch inzwischen bei Weitem nicht mehr. Die Europäische Union muss ihr Selbstverständnis tiefer und endlich bewusst definieren. In der seit Jahren anhaltenden Euro-Krise dreht sich fast alles nur um den Euro - als sei Europa nichts als eine Wirtschaftsgemeinschaft, zwar nicht mehr für Kohle und Stahl, aber für die gemeinsame Währung. Außer dem fragwürdigen Diktum "Scheitert der Euro, so scheitert Europa" gibt es kaum weiterführende Entwürfe (außer der Fehlkonstruktion von "Vereinigten Staaten von Europa"), weder von politischer noch von publizistischer und wissenschaftlicher Seite. Einzig der Amerikaner Jeremy Rifkin hat mit seinem sozialpsychologischem Gespür den "Europäischen Traum" mit dem älteren "Amerikanischen Traum" verglichen und herausgestellt, wie ungeheuer wichtig das EU-Experiment für die Welt ist: als "der erste transnationale Traum des globalen Zeitalters". Was seinen inspirierenden Ausführungen aber fehlt, ist das systemtheoretische Fundament und die institutionelle Konkretisierung.

Johannes Heinrichs, der Urheber der Reflexions-Systemtheorie des Sozialen, wendet seine friedlich-revolutionäre Demokratietheorie in diesem Buch auf Europa an: Die mögliche, nein notwendige aktuelle Vorbildfunktion Europa liegt in der heute fälligen, sprunghaften Weiterbildung der Demokratie selbst. Statt eines Einheitsparlamentes, dessen Abgeordnete für alles und nichts gewählt werden, brauchen wir bereichsspezifische Wahlen für jede der großen Systemebenen Wirtschaft, Politik im engeren Sinne, Kultur und Grundwerte. Für Europa bedeutet das: institutionelle Unterscheidung der Wirtschaftsgemeinschaft (1) von der politischen Einheit (2), der kulturellen Einheit-in-Vielfalt (3) und der Wertegemeinschaft (4). Nur durch die legislative und exekutive Differenzierung der Systemebenen wird europäische Integration möglich. "Integration durch Differenzierung" lautet Heinrichs' kühne und faszinierende These. Sie wird in diesem Buch erstmals anwendungsbezogen durchgespielt. Doch, es gibt tatsächlich Neues unter der Sonne Europas - wenn es nur nicht totgeschwiegen wird!


Johannes Heinrichs lehrte seit 1975 Sozialphilosophie an der Jesuitenhochschule Sankt Georgen (Frankfurt/M.), verzichtete aber auf diese Professur und war zuletzt Professor für Sozialökologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (Nachfolge von Rudolf Bahro). Er gilt als Ausnahmeerscheinung und Neuerer in philosophischer Systematik. Auf den Schultern der großen deutschen Idealisten stehend, doch diese produktiv in einer umfassenden Reflexions-Systemtheorie weiter denkend, hat er einen viel diskutierten Entwurf für eine friedliche "Revolution der Demokratie" vorgelegt, flankiert von einem in Literaturkreisen bekannten Kommentar zu Hölderlins "Hyperion", unter dem Titel "Revolution aus Geist und Liebe".


Reviews:

"Europa hat mit seiner verfehlten Integrationsideologie bisher die Chance verpasst, der Welt ein zweites Mal den Weg aus geistiger Enge und egoistischem Machtkalkül zu weisen (&dreip;)

Johannes Heinrichs zählt zu den wenigen Denkern der Moderne, die frühzeitig und voller Sorge die Gefahren des neuen Ökonomismus gesehen und nachdrücklich vor seinen Folgen gewarnt haben. (&dreip;) Seine Antworten auf diese Fragen lassen sich auf eine, ganz wesentliche zurückführen. Sie entspringt seinem aufklärerischen Credo und seinem festen Glauben an die Durchsetzungskraft von Vernunft und Wissenschaft und lautet: Jedes der großen Menschheitsprobleme trägt seine Lösung in sich.

Der Leser, der Heinrichs' Überlegungen und Schlussfolgerungen im Original kennenlernt und auf sich wirken lässt, blickt in eine Welt, die es zwar nicht gibt, noch nicht, aber geben könnte und sollte. Sie ist weniger eine utopische als eine anzustrebende Realität."

(Wilhelm Hankel, 10. Jan. 1929 - 15. Jan. 2014)

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